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Jugendhotel - eine Richtigstellung

Zu unserem Beitrag in FRIEDRICHsHain Nr. 3/2000, Seite 2: "Jugendhotel ohne Konzession" erreichte uns folgendes Schreiben:

Ich freue mich natürlich, wenn über die Entwicklung im Bezirk und in diesem Zusammenhang auch über unser Jugendhotel berichtet wird. Als Betreiber des Hostels und damit direkt in Kontakt mit den Genehmigungsbehörden im Bezirk stehend, muss ich jedoch den Inhalt des Artikels richtig stellen. Dass ich im Artikel zitiert werde, ist insofern sonderbar, als ich zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Äußerungen weder gegenüber Mitarbeitern des Friedrichshain-Magazins noch gegenüber anderen Außenstehenden gemacht habe. Somit konnten keine Schuldzuweisungen stattfinden und haben keine Schuldzuweisungen stattgefunden. Richtig war, dass bei Veröffentlichung des Artikels noch Abnahmen einiger Behörden ausstanden, darauf hat das Wirtschaftsamt mit Nachdruck, aber auch mit Hilfestellung reagiert.

Des Weiteren ist eine Überprüfung, ob sich unser Jugendhotel in das vorhandene Sanierungskonzept der Umgebung einfügt, bereits bei Beantragung der ersten Ausbaustufe geschehen, welche die geplante Erweiterung berücksichtigt. Dabei streiten wir uns nicht um einzelne Busstellplätze und suchen gemeinsam mit der Sanierungsverwaltungsstelle nach Lösungen, die unsere Nachbarschaft nicht belasten. Letztendlich merken wir, dass die umliegenden Geschäfte und Lokale von unseren Gästen bereits jetzt stark profitieren und dass unser Hostel zur positiven wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der unmittelbaren Umgebung beiträgt. Oliver Winter


FRIEDRICHsHain stellt dazu fest, dass die Autorin des Beitrags selbstverständlich - und zwar telefonisch - bei Hotel-Betreiber Oliver Winter eine Stellungnahme eingefordert hat, wie sie dann auch im Beitrag zum Ausdruck kam.
Die Redaktion

Neuer Verein

Die "Kiezrunde Traveplatz" hat einen gleichnamigen Verein gegründet, der sich ebenfalls der Verbesserung des Travekiezes widmet. Die sieben Gründungsmitglieder kommen aus unterschiedlichen Zusammenhängen. Auf der Auftaktveranstaltung im November letzten Jahres wurde zunächst grundsätzlich die Lebensqualität rund um den Traveplatz erörtert. Die regelmäßigen Treffen der Kiezrunde sind offen für alle Anwohner und finden immer am letzten Montag im Monat um 16 Uhr im Kiezladen in der Jessenerstraße 54 statt.
Ansprechpartner: Burkhard Batze,
Fon 29 49 49 20.

Platz begrünt

Die Verschönerung des Traveplatzes hat begonnen. Der Rollrasen liegt schon. Eine neue Sitzgruppe wurde aufgestellt und demnächst werden die Bänke ausgetauscht: Noch bis Ende April oder Anfang Mai, je nach Wetterlage, muss der Rasen in der Anwachsphase geschützt werden, so die Fachauskunft von Adalbert-Maria Klees vom Gartenamt. Demnächst wird auch ein neuer 1,50 Meter hoher Zaun gesetzt werden. Der Zaun wird errichtet, weil die Erfahrung zeigt, dass so weniger Vandalismus auf dem Platz stattfindet.

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Zuschuss zu Heizkosten

Ein Heizkostenzuschuss wird einmalig für die Heizperiode 2000/2001 wegen der gestiegenen Energiepreise gezahlt und beträgt 5 DM pro Quadratmeter Wohnfläche. Automatisch wird er an die Personen ausgezahlt, die im Zeitraum vom 1. Oktober 2000 bis 31. März 2001 für mindestens drei zusammenhängende Kalendermonate Wohngeld bekommen haben. Personen, die kein Wohngeld erhalten, aber dennoch ein geringes Einkommen haben, können auf Antrag ebenfalls einen Kostenzuschuss bekommen. Die Anträge müssen bis spätestens 30. April 2001 beim Wohnungsamt Friedrichshain-Kreuzberg gestellt werden. Laut Stefan Hupe von der Wohngeldstelle Friedrichshain reicht dazu zunächst auch ein einfacher, formloser Brief aus, in dem der Zuschuss beantragt wird.

Die Adresse für einen schriftlichen Antrag lautet: Wohnungsamt Friedrichshain-Kreuzberg, Abt. Wohngeld, Frau Wegener, 10216 Berlin. Besucheradresse: Wohngeldstelle Friedrichshain, Petersburger Straße 86-90, Zimmer 20 (Erstantragsstelle) Sprechzeiten: Montag, Dienstag 9 bis 12, 13 bis 15 Uhr, Donnerstag 9 bis 12, 15 bis 18.30 Uhr, Freitag 9 bis12 Uhr,
Ansprechpartner: Herr Hupe
Fon 23 24-37 71

Termine

März: Kiezspaziergänge zum Stand der Sanierung im Sanierungsgebiet Traveplatz/Ostkreuz, 15.3., 16 Uhr und 16.3., 11 Uhr, Treffpunkt: 12. Grundschule, Jessnerstr. 24-32. Sanierungsbeirat Traveplatz/Ostkreuz, 22.3., 18 Uhr, ASUM, Sonntagstr. 21 (Eingang Holteistraße), Themen u.a.: Verkehrsplanung, Umbau Ostkreuz, Urban-2-Projekte, Umgestaltung des Lenbachplatzes.
April: Sanierungsbeirat Samariterviertel, 12.4., 18.15 Uhr, ASUM, Schreinerstr. 63, Themen u.a.: Neubauplanungen, Neuwahl der Betroffenenvertretung.
Mai: Sanierungsbeirat Traveplatz/Ostkreuz, 10.5., 18 Uhr, Betroffenenvertretung Traveplatz/Ostkreuz, Jessnerstr. 60, Themen u.a.: Wohnumfeldverbesserungen, Straßenmöblierungen, Straßenumbauten.
Kiezspaziergang zum Umgang mit den Brachen im Samariterviertel, 9.5., 17 Uhr, Treffpunkt: ASUM, Schreinerstr. 63. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sind bei ASUM erhältlich Adresse siehe Service.

Ideen gesucht

Wie in jedem Jahr soll es auch 2001 eine Ausstellung zum Thema Stadterneuerung in Friedrichshain geben. Dieses Mal werden die Bürger gefragt, welcher Aspekt der Sanierung im Mittelpunkt stehen soll. Wer Ideen für die nächste Stadterneuerungsausstellung hat, kann diese an die Mieterberatungsgesellschaft ASUM, Schreinerstr. 63, 10247 Berlin schicken. Termin und Ort der Ausstellung stehen noch nicht fest.

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