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Baumreihe in der Warschauer komplett

Der erste Schritt zur Neugestaltung des Mittelstreifens der Warschauer Straße ist getan: Ende April/Anfang Mai wurden neue Bäume in die Lücken der Allee gepflanzt. Zwar ist die Gesamtmaßnahme immer noch nicht endgültig bewilligt, doch um die Pflanzzeit im Frühjahr noch auszunutzen, wurde die Pflanzung der Bäume vorgezogen. Die weitere Umgestaltung der Mittelpromenade zu einem "grünen Band" mit Sitzecken, Marktständen und Spielplätzen wird voraussichtlich im Herbst fortgesetzt und insgesamt zwei Jahre dauern.

Wohnprojekte - Lebensprojekte

Am 24. und 25. März fand der mittlerweile dritte Kiezspaziergang im Sanierungsgebiet Traveplatz/Ostkreuz statt. Der Rundgang zu fünf Stationen stand unter dem Motto "Wohnprojekte - Lebensprojekte im Kiez". Herr Eccarius von der Sanierungsverwaltungsstelle leitete die Tour zunächst zur 12. Grundschule, die demnächst erweitert wird, um Schüler der 11. Grundschule aufzunehmen. Diese Schule wird geschlossen. In der Oderstraße 10 stellten sich die Sanierungsgemeinschaft und die "Verbrauchergemeinschaft Wurzelwerk" vor. An der Weichselstraße 22 wurde das senioren- und behindertengerechte Wohnprojekt erläutert, an der Müggelstraße 12 die Planung für einen Spielplatz. Weitere Stationen waren in der Jessnerstraße die Selbstbau-Gemeinschaft "JessicaProll e. V." in der Nr. 41 sowie das rollende Theater "L@s fabulos@s" auf dem Grundstück der Nr. 37/38.

Gewerbemieten bleiben konstant

Der neue Orientierungsrahmen zur Ermittlung der Gewerbemieten in den Sanierungsgebieten von Friedrichshain liegt vor. Die Mieten haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. Der Überblick gibt Auskunft darüber, welche Mietspannen in den Gebieten Samariterviertel, Traveplatz/ Ostkreuz und Warschauer Straße für Läden, Restaurants, Büros oder Werkstätten gelten. Gewerbetreibende oder Vermieter sollten sich vor Abschluss eines Mietvertrages informieren, denn wenn in genehmigungsfähigen Fällen die Miethöhe überschritten wird, ist der Vertrag unwirksam. Kostenlose Auskunft und den Orientierungsrahmen bekommt man beim Büro für Wirtschafts- und Projektberatung (BWP), Warschauer Str. 70, 10243 Berlin, Telefon 294 65 55.

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Gewerbeflächen im Internet

Die Friedrichshainer Gewerbebörse, ein Service der BWP, präsentiert sich seit März 2000 auch im Internet unter www.gewerberaumboerse.de. Wer plant, in einem der Sanierungsgebiete einen Laden aufzumachen oder sonstige Gewerberäume sucht, kann sich auch auf diesem Weg informieren. Die Gewerberaumbörse sammelt Angebote von Gewerbeflächen in den Sanierungsgebieten. Wer also vermieten will oder einen Platz für seine Werkstatt sucht, kann vorab schon mal die ortsüblichen Mieten studieren und findet im besten Fall ein gutes Angebot (siehe auch Seite 5 und Seite 9).

Wohin mit dem Sondermüll?

Das Problem ist bekannt: Man möchte seine Altreifen oder Farbreste ordnungsgemäß entsorgen, weiß aber nicht wo. In diesen und anderen Fällen helfen die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR). Zum Recyclinghof in der Mühlenstraße 4/5 sollten die Friedrichshainer alles bringen, was nicht in den Müll im Hof gehört, aber wiederverwertbar ist. Für Sondermüll gibt es neben den stationären die "Mobilen Sammelstellen für Sonderabfälle aus Haushalten". Wo und zu welchen Zeiten die BSR in Friedrichshain unterwegs ist, um Kosmetika, Verdünner, Bremsflüssigkeit oder anderes anzunehmen, steht in der Broschüre "Der Schadstoff-Mobil-Service". Man kann unter % 35 15 56 00 das Heft kostenlos bestellen oder sich auf der Stelle informieren.

Bürger diskutieren über Spielplatz

Was wird aus dem Spielplatz in der Schreinerstraße 48/49? Zumindest gibt es einen neuen Entwurf, der am Dienstag, den 6. Juni vorgestellt wird. Anschließend soll er diskutiert werden. Treffpunkt ist um 19 Uhr in der Samariterkirche.

 

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